Themen & Inhalte

Mental health (deutsch: Mentale Gesundheit) ist ein Thema, das im Arbeitskontext immer wichtiger wird. Achtsamkeit ist eine Methode, die - das zeigt die Forschung - mental health unterstützt und erhält. Meine Formate richten sich an die verschiedenen Zielgruppen innerhalb der Hochschule: Studierende, Wissenschaftler*innen (Doktorand*innen, Post-Docs, Professor*innen) sowie allgemein Hochschulbeschäftigte. Ich bereite die Themen angepasst an die jeweilige Zielgruppe auf.

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Die Teilnehmenden lernen in meinen Trainings, eine nachhaltige Achtsamkeitspraxis aufzubauen, die grundlegend eine größere Entspanntheit im Alltag ermöglicht. 

Darüber hinaus erhalten sie konkrete Werkzeuge, um den Umgang mit anspruchsvollen Arbeitskontexten zu verbessern.

Meine Arbeit ist sehr praktikabel und alltagsnah. Als promovierte Tanzwissenschaftlerin lege ich besonderes Augenmerk auf Körperwahrnehmung. Dieser Fokus hilft, in jeglicher Situation Zugang zu den erlernten Werkzeugen zu erlangen. 

Die Werkzeuge basieren auf aktuellen Ergebnissen aus der Resilienz- und Achtsamkeitsforschung.

Ich biete Einzelcoachings und Workshops an, sowie Trainings, die die Teilnehmenden über den Zeitraum eines Projektes (z.B. Promotion) hinweg begleiten.  

Resilienz durch Achtsamkeit 

Ein Gefühl der Be- oder Überlastung ist bei Studierenden, Wissenschaftler*innen und Beschäftigten im universitären Kontext häufig. Eine regelmäßige Achtsamkeitspraxis kann helfen, den Alltag besser zu gestalten, sinnvoll mit den eigenen Kapazitäten umzugehen und individuelle Ressourcen zu kultivieren. In diesem Workshop werden theoretische Grundlagen zu den Themen Resilienz, Achtsamkeit und Körperwahrnehmung aufgezeigt. Durch viele praktische Impulse wird den Teilnehmenden ermöglicht, eine individuelle  Achtsamkeitspraxis im Arbeitsalltag zu etablieren. Dies ist ein wirksames Mittel zur Stärkung der individuellen Resilienz. 

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Resilienz und Vereinbarkeit

Studierenden, Wissenschaftler*innen und Hochschulbeschäftigte mit familiären Pflegeaufgaben empfinden  oft ein hohes Maß an Belastung. Nicht selten wird die eigene physische und psychische Gesundheit angesichts der komplexen Alltagsanforderungen hinten angestellt. Auf Dauer ergeben sich daraus allerdings oft gesundheitliche Probleme. Die Stärkung der eigenen Resilienz kann in einer solchen Situation hilfreich sein.  Eine niedrigschwellige, alltagskompatible Achtsamkeitspraxis kann dabei helfen, die eigenen Kapazitäten realistisch einzuschätzen und einen nachhaltigen Umgang mit der eigenen Gesundheit zu entwickeln und eine mitfühlende Haltung sich selbst gegenüber einzunehmen.

 In diesem Workshop werden theoretische Grundlagen zu den Themen Resilienz, Vereinbarkeit, Achtsamkeit und Körperwahrnehmung aufgezeigt. Durch viele praktische Impulse wird den Teilnehmenden ermöglicht, eine individuelle  Achtsamkeitspraxis im Arbeitsalltag zu etablieren. 

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Umgang mit dem Imposter Syndrom

Zahlreiche Personen im universitären Kontext kennen das Gefühl, den eigenen beruflichen Erfolg günstigen Umständen zu verdanken und empfinden die damit einhergehende Angst, als Hochstapler*in (engl. imposter) “entlarvt” zu werden. Wenn dieses Gefühl eine große Rolle in der Gestaltung des Arbeitsalltages oder gar in der Karriereplanung einnimmt, kann es hilfreich sein, sich diesem Thema einmal etwas ausführlicher zu widmen. 

In diesem Workshop werden zum einen Ergebnisse aus der Forschung zum Thema Imposter Syndrom aufgezeigt um die eigene Erfahrung besser kontextualisieren zu können. Zum anderen werden praktische Übungen angeboten, die dabei unterstützen, die eigenen Stärken als solche wahrzunehmen und gleichzeitig eine mitfühlende, achtsame Haltung sich selbst gegenüber zu kultivieren. Außerdem nimmt der Austausch unter den Teilnehmenden einen zentralen Platz ein, da dies erfahrungsgemäß zu einer Relativierung der eigenen (negativen) Selbstwahrnehmung beiträgt. 

Achtsame Selbstführung

Selbstführung ist eine zentrale Kompetenz für den Arbeitskontext, die ermöglicht, Arbeitsabläufe individuell sinnvoll und zielführend zu gestalten. Achtsamkeit rückt sowohl die individuelle Produktivität als auch den nachhaltigen Umgang mit den eigenen Kapazitäten in den Fokus. Zeitmanagement, Arbeitsplatzgestaltung, eine sinnvolle Priorisierung von Aufgaben sind wichtige Merkmale einer achtsamen Selbstführung, aber auch die Gestaltung von Pausen, Ruhezeiten, Ausgleich und Regulation sind zentrale Bestandteile. Ebenso kann das Herausarbeiten der eigenen Intention sowie die Erfahrung von Selbstwirksamkeit die Fähigkeit zur Selbstführung unterstützen. Selbstführung ist außerdem auch die Grundlage für eine konstruktive Mitarbeiter*innenführung. Im Workshop werden zahlreiche theoretische Inputs zu den Themen Führung, Selbstführung und Achtsamkeit bereitgestellt. Durch praktische Impulse wird den Teilnehmenden ermöglicht, Selbstführung individuell auszugestalten und im Alltag zu verankern. 

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Achtsame Kommunikation

Kommunikation ist ein wichtiger Aspekt des (universitären) Arbeitsalltages: Sei es zwischen Doktrand*innen und ihren Betreuer*innen, unter Kolleg*innen, zwischen Vorgesetzten und ihren Mitarbeiter*innen oder zwischen Studierenden und Dozent*innen. Kommunikationssituationen sind Momente, in denen Schwierigkeiten, Irritationen oder Konflikte auftreten können. Achtsame Kommunikation bedeutet, eine Pause zwischen Reiz und Reaktion zu finden, also weniger automatisch auf ein Gegenüber zu reagieren. Damit einher geht auch die Kultivierung der Fähigkeit, urteilsfrei zuzuhören. Im Workshop lernen die Teilnehmenden eine solche Grundhaltung zu etablieren, um sie dann auch in herausfordernden Situationen anwenden zu können. Außerdem werden zahlreiche theoretische Impulse zu den Themen Kommunikation und Achtsamkeit gegeben und es werden Wege aufgezeigt, wie Momente konstruktiver Kommunikation fest im eigenen Arbeitsumfeld verankert werden können.

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Präsenztraining

In vielen beruflichen Situationen geht es darum, klar, verständlich und selbstsicher aufzutreten: sei es in einer Prüfungssituation, beim Referieren auf einer Konferenz, bei der Verteidigung der eigenen Doktorarbeit oder bei einer Präsentation für Kolleg*innen. In diesem Workshop werden einige einfach anwendbare und zugängliche Techniken vermittelt, die dabei helfen, Klarheit und Selbstsicherheit zu stärken und Nervosität abzubauen: Körperwahrnehmungstechniken, Achtsamkeitsübungen, Stimmübungen und Körperhaltungsübungen.

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Achtsamkeit & Leadership

Achtsame Führung beinhaltet eine gelingende Selbstführung, gute kommunikative Fähigkeiten und die Fähigkeit, Entscheidungen agil und passend zu treffen.

Diese Bereiche können von Führungskräften geübt werden und - je nach Möglichkeit - in das eigene berufliche Umfeld integriert werden. Im oft recht hierarchisch strukturierten universitären Umfeld können hierdurch “Inseln” achtsamer Führung geschaffen werden.

Im Workshop werden theoretische Impulse zu den Themen Führung, Selbstführung und Achtsamkeit gegeben. Durch praktische Übungen können die Teilnehmenden sich eine individuelle Praxis achtsamer Führung erarbeiten. 

(Zielgruppe: Führungskräfte an Hochschulen)

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Achtsames Selbstmitgefühl

Im oft leistungsorientierten universitären Kontext ist Selbstbeurteilung und - verurteilung ein häufig auftretendes Phänomen. Mit achtsamem Selbstmitgefühl  ist eine grundlegend urteilsfreie und freundliche Haltung sich selbst gegenüber gemeint.  Selbstmitgefühl, das zeigen zahlreiche Studien, trägt maßgeblich zu mehr Lebenszufriedenheit und Gesundheit bei. Entgegen der Vorannahme, dass Selbstmitgefühl die Produktivität verringere, wird die Leistungsfähigkeit nachhaltig erhalten. Achtsames Selbstmitgefühl kann so für Studierende, Wissenschaftler*innen und Hochschulbeschäftigte eine zentrale Kompetenz für den Arbeitsalltag sein. Es werden Einblicke in theoretische Ergebnisse zu den Themen Achtsamkeit und Selbstmitgefühl gegeben sowie zahlreiche praktische Übungen vermittelt die es den Teilnehmenden ermöglichen, sich im Alltag wohlwollender zu begegnen.